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mit Ferien- und Feiertagen


 

FlyerNaturschutz / Kultur / Wege / Medien
Zur Erleichterung der satzungsgemäßen Aufgaben stellt der Hauptverein den Fachwarten in den Ortsgruppen Leitfäden zur Verfügung.Die Arbeitshilfen für Wege, Kultur, Naturschutz und Medien können als Download oder in gedruckter Form kostenlos von den Ortsgruppen bezogen werden.

Verbandskasten

Für alle Mitglieder im Eifelverein
(Voll.- und Familienmitglieder)
(kostenlos)

- Allgemeine Haftpflichtversicherung

- Allgemeine Unfallversicherung

 

Trevvel

trevvel

Abbildung 1: Trevvel

2 Eier

4 EL Mehl

1 Kaffeetasse Milch (normal gefüllt, nicht übervoll)

Salz (ca. 1/2 TL)

50 g möglichst fetten Speck (weißer Speck), gewürfelt

1 El Bratöl

 

Speck in einer Pfanne im Öl auslassen. Restliche Zutaten kräftig verrühren. In der Pfanne erst 5 min. backen. Dann mit dem Kochlöffel in immer kleinere Stücke zerteilen und unter Rühren wenden. Noch etwa 3 min. backen.

 

Mit gebuttertem Schwarz- oder Graubrot servieren.

 

Taa(r)t

 taart

Abbildung 2: Taa(r)t

In der Aachener Gegend mit R geschrieben, - das R wird aber im Rachen gesprochen, also wie ein ACH-Laut: Taacht. Je näher man Richtung Köln kommt, fällt das R auch im Schriftlichen ganz weg: Taat.

 

Das Lexikon*** "Kleiner Dialektatlas von Ostbelgien und den angrenzenden Gebieten in Deutschland" (Eintrag FLADEN) beschreibt Taa(r)t im Unterschied zu Fladen.

Beide Begriffe bezeichnen "einen flachen Kuchen mit Obst oder Reis", kreisrund und 2-3 cm dick mit Obst, Gries- oder Reisbrei belegt.

 

Fladen (je nach Region Vlaam, Vlaat, Flaat, Vlatt, Flät, Flett) ist eine "offene Torte" mit erhöhtem Rand ohne Deckel oder Verzierung. Das Wort stammt aus dem Althochdeutschen flaʒ 'flach' (wie das Englische Wort flat).

 

Taa(r)t ( je nach Region Taart, Tuurt, Tort oder auch Kooch, Kooche, Kuuche) ist eine gedeckte Torte, bei der anders als beim Fladen auf dem Belag noch kreuzweise Teigbänder aufgelegt werden oder Streusel aus Zucker und Mehl vor dem Backen darüber gestreut werden. Das Wort stammt aus dem Romanischen (ähnlich wie italienisch torta und französisch tourte oder tarte).

 

Boden: ein schwach gezuckerter, schwerer Hefeteig aus Mehl (gerne unter Zugabe von Eigelb und Butter).

Belag:

- entweder Äpfel oder Birnen in Schnitze geschnitten oder halbierte Pflaumen

- oder ein frisch gekochter Reis- oder Grießbrei (gerne mit Eigelb und untergehobenem geschlagenem Eiweiß), der noch lauwarm auf den Boden gestrichen wird.

Darüber kommen entweder Teigstreifen kreuzweise oder Zuckerstreusel (aus Mehl, Butter und Zucker)

 

*** http://www.cea.ulg.ac.be/dialektatlas/Karten1/B01_2l1-Fladen.htm